Die Betreiber der Belchenbahn nennen als eines ihrer Leitbilder, sich bei der Entwicklung ausschließlich am sanften Tourismus zu orientieren. Die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes sollen also berücksichtigt und das autofreie Naturerlebnis gesichert werden. Was das bedeutet, lässt sich im Gipfelbereich sehen. Dort wurde der oberste Abschnitt der alten Bergstraße renaturiert, sodass er im Winter als Familienabfahrt genutzt werden kann. Doch der Umweltschutz beginnt bereits bei der Talstation.
Weil die räumlichen Verhältnisse einen nur kleinen Parkplatz für 100 Pkws sowie vier Busse zulassen, wird dieser mehrmals täglich vom Belchenbus angefahren. Für den eigentlichen Betrieb der Seilbahn wird ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen verwendet. Bei einer Fahrtgeschwindigkeit von fünf Metern in der Sekunde ist die Bergstation in vier Minuten erreicht. Die 23 Kabinen haben dabei eine Förderleistung von 1200 Gästen pro Stunde und überwinden auf der 1150 Meter langen Trasse 263 Höhenmeter.