Es folgt das steilste Stück dieser Etappe. Wer möchte, kann auf den Sessellift umsteigen. Da die Steigung durch vier Kehren abgeschwächt wird, ist die Bergstation aber auch aus eigener Kraft bald erreicht. Weiter geht es durch landschaftlich reizvolle Grinden zum Euting-Grab. Es erinnert an Dr. Julius Euting, der den sanften Wandertourismus stark gefördert hat. Nahe der ungewöhnlichen Grabstätte gibt der Wald die Sicht auf den 120 Meter tiefer gelegenen Wildsee frei. Der zauberhaft gelegene See steht im Mittelpunkt mehrerer Sagen und Märchen.
Einen Kilometer weiter ist die Darmstädter Hütte. Von dort folgen wir dem Seensteig über den höchsten Punkt dieser Etappe zum Seibelseckle. Leider beeinträchtigen die B 500 und die Parkplätze für den Wintersport den Landschaftsgenuss immens, sodass ein Aufenthalt kaum lohnt. Andererseits ist das Ziel am Mummelsee nah, sodass wir uns ohnehin bald unter die Menge der Tagesausflügler mischen können – mit dem guten Gefühl, die Schwarzwälder Kirschtorte mehr verdient zu haben als so manch anderer.