Ab der Siedlung verläuft die vierte Etappe mal am Waldrand, mal durch den Wald, aber immer bergauf. Nachdem wir die unbewaldete Rohrmisse passiert haben, gelangen wir schließlich in den Nationalpark Schwarzwald. Ab dort ist es nicht mehr weit bis zum Huzenbacher See. Von den Bänken und dem kleinen Pavillon hat man eine hübsche Sicht über den Karsee. Das gilt insbesondere im Juni und Juli, wenn die Teichrosen blühen. Es heißt, in der Mitte des Sees befindet sich ein stiller Wirbel.
Dieser soll Boote in die Tiefe ziehen. Auch ein Kloster soll in dem Gewässer versunken sein. Ihm hat der See seinen zweiten Namen, Nonnensee, zu verdanken. Nach dem Pavillon wechseln wir auf einen Pfad hoch zum »Dachsbau«. Hier können wir ruhig langsam machen. Denn auf einer Strecke von 600 Metern geht es 150 Meter nach oben. Die Mühe aber lohnt: wo wir oben auf einen breiten Forstweg treffen, ist es nicht mehr weit bis zum Huzenbacher Seeblick, einem weiteren toll gelegenen Rastplatz.