Mit der Runde kombinieren wir einen besonders schönen Abschnitt des Zweitälersteigs mit dem Querweg von Lahr nach Rottweil. Durch ihre Kürze eignet sich der Aufstieg zur Prechtaler Schanze auch gut für einen Start am späten Nachmittag.
Mit der Runde kombinieren wir einen besonders schönen Abschnitt des Zweitälersteigs mit dem Querweg von Lahr nach Rottweil. Durch ihre Kürze eignet sich der Aufstieg zur Prechtaler Schanze auch gut für einen Start am späten Nachmittag.
Nach der ersten Orientierung auf der Passhöhe Landwassereck folgen wir dem Herzsymbol des Zweitälersteigs in Richtung Pfauen. Entlang des Waldrands öffnen sich uns bereits auf den ersten Metern schöne Aussichten über das Landwassertal und, beim Blick zurück, zum Höhengasthaus jenseits der Landstraße.
Über die Windkraftanlagen dahinter scheiden sich die Geister. Während die einen sie als Verschandlung der Landschaft verteufeln, sehen andere darin das Ende des Tagebaus und der Kohleverstromung. Bei unserer eigenen Begehung waren die vor Ort aufgestellten Infotafeln besudelt. Das ist eine schlechte Art, seine Meinung kundzutun.
Nachdem wir in den Wald eingetaucht sind, führt der Weg sachte bergan bis zum Wegweiser Pfauen. Wer möchte, kann rechts gerne den Abstecher hinunter zu einem Aussichtspunkt am Waldrand mitnehmen.
Ansonsten biegen wir sogleich mit dem Zweitälersteig links ab und nutzen den steilen, von Brombeeren gesäumten Waldweg hinauf zum Pfauenkreuz auf dem Pfauenfelsen.
Der hier üppig wachsende Besenginster zeigt an, dass dieser sonnenexponierte Bereich bereits im zeitigen Frühjahr angenehm warm wird. Auch auf dem Pfauenfelsen lädt eine Bank zum Verweilen ein.
Oberhalb vom Pfauenkreuz führt uns der Pfad durch eine weite Adlerfarn-Flur. Hier ist es einfach schön, innezuhalten und den Blick über das Meer aus im Wind wogenden Farnwedel schweifen zu lassen. Vorbei an einer Panoramatafel mit Infos über die verschiedenen Energieformen gelangen wir zum Wegweiser »Prechtaler Schanze«. Wenige Schritte weiter bergan finden wir eine Sitzgruppe, bei der es sich ebenfalls gut aushalten lässt.
Bei unserem ersten Besuch war die Schanze noch weitgehend frei, später dann aber mit Sträuchern leider stark überwuchert. Für den Rückweg geht es zunächst wieder hinunter zum letzten Wegweiser, wo wir dann rechts abbiegen. Wir folgen also der rot-blauen Raute des Querwegs Lahr-Rottweil an der Kolpinghütte vorbei und über den Wegweiser »Am Füllbrunnen« zurück zum Landwassereck, wo wir auf eine kurze und kurzweilige Wanderung zurückblicken können.
Die Prechtaler Schanze war im 17. und 18. Jahrhundert ein strategisch bedeutender Punkt bei der Verteidigung gegen Einfälle französischer Truppen. Teile der Schanze sind noch erhalten, allerdings an vielen Stellen durch Hochstauden und aufkommende Gehölze verdeckt. Heute ist der Bereich Teil vom Naturschutzgebiet Prechtaler Schanze-Ecklesberg.
Dein Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der Parkplatz am Landwassereck direkt an der L 107
Anfahrt mit Pkw: Über die B 294 Haslach – Freiburg bei Prechtal oder von der B 33 Hausach – Triberg zwischen Hornberg und Gutach auf die L 107 abbiegen und der Landstraße bis zum Wanderparkplatz auf der Anhöhe Landwasser folgen.
GPS-Koordinaten 48.2279, 8.1605
Nein, die Anreise zum Landwassereck ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leider nicht möglich.
Du kannst Dich auf eine waldreiche Runde auf Forst- und Waldwegen sowie gut zu begehenden Pfaden einstellen, die gut zu wandern ist.
Eine Einkehrmöglichkeit findest Du am Ausgangspunkt mit dem Gasthaus Landwassereck jenseits der Landstraße.
Diese Wanderung ist ab April bis Oktober sehr gut möglich.
Weitere Details erhältst Du direkt bei der
ZweiTälerLand Tourismus
Bahnhofstraße 1
79261 Gutach im Breisgau