Für den Gast bedeutet dies, dass im ersten Drittel seines Aufenthaltes das Entgiften und die körperliche Entschlackung im Mittelpunkt der Behandlung stehen. Dabei gehören auch intensive Kopfmassagen zum Programm. Denn gerade über die Kopfhaut lassen sich viele Gifte freisetzen. Nach der Ölmassage werden die Gifte im Kräuterschwitzbad aus dem Körper geschwemmt. Im zweiten Teil der Kur gilt es, geistig zu Entspannen und sich zu besinnen, bevor die körperliche Fitness aufgebaut wird.
Die Erfahrung zeigt, dass sich ein anhaltender Effekt erst bei einer Kur einstellt. Dann aber hilft es eine ganze Reihe Beschwerden wie Rheuma, Migräne, Bluthochdruck und Schlafstörungen zu lindern. »Wir haben einen Gast mit starkem Rheuma, der sagt, wenn er hier war, braucht er drei Monate keine Medikamente«, berichtet Diane Hergarden. »Viele Gäste kommen zu uns, wenn die westliche Medizin nicht weiterkommt.«