Wer schon mehrmals am Schluchsee gewandert ist, weiß wie schnell sich die Wege am See füllen. Das gilt auch für die Touren, die bei der Staumauer beginnen. Die Wanderung ins Muchenland bildet hier hier eine Ausnahme. Das Tal wurde erst Ende des 16. Jahrhunderts besiedelt und liegt bis dato etwas abseits der viel frequentierten Wege.
Die ersten Bewohner waren zwei Glasmeister, die in dem entlegenen Tal eine Glashütte errichteten. Die Entwicklung des Muchenlands entspricht damit einer für die damalige Zeit typischen Art der Besiedlung. Denn der schier unstillbare Holzhunger der Glashütten zwang die Handwerker, immer tiefer in den Schwarzwalds vorzudringen.
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