Am Wegweiser unterhalb der Hochkopfhütte biegen wir scharf rechts ab und steigen über Echtleshofwald, Schützengrund und (7) Engelsgraben hinab ins Schwaibacher Tal. So wie wir den Wald verlassen, verläuft der Wanderweg leider auf einer asphaltierten Straße. Die idyllisch in die Landschaft eingebetteten Höfe und die Aussicht über das enge Tal machen das aber wieder wett. Beim (8) Wegweiser Schwaibacher Tal können wir die wenig befahrene Talstraße wieder verlassen und links den Schildern Richtung Dantersbach zunächst am Waldrand, dann durch Obstwiesen oberhalb der Kinzig bis (9) Müllers Halde folgen. Rechts lockte früher die (10) Vesper-Mühle mit Spezialitäten aus eigener Herstellung.
Wir verpassen also nichts, wenn wir links zum (11) Heidenstein abbiegen. Der Aufstieg dorthin erfolgt über einen steilen Zickzack, der ganz schön in die Beine geht. Wir zumindest waren froh, als wir den Heidenstein endlich erreicht hatten. Bei dem Heidenstein handelt es sich um eine keltische Opferstätte aus der Zeit vor Christus. Zu den Ritualen der Kelten zählte damals das Opfern von Tieren in einer steinernen Opferschale. Diese ist noch heute gut zu erkennen. Ganz in der Nähe befinden sich mehrere Menhire und das Heidensteinsofa. Es diente den Keltenpriestern als Sitz bei Ritualen und Gerichtsprozessen. Die Felsen, die das Heidensteinsofa bilden, sind mit Moos bewachsen und ebenfalls leicht zu erkennen.