Eisenbahnviadukt der Kinzigtalbahn oberhalb von Alpirsbach

Historischer Eisenbahnerweg bei Alpirsbach im Kinzigtal

Wanderung in Kombination mit dem Flößerpfad entlang der Kinzig

Im oberen Kinzigtal begegnet uns die Geschichte dieses Landstrichs auf Schritt und Tritt. Insbesondere gilt dies für das Kloster von Alpirsbach und den alten Flößerweg entlang der Kinzig, aber auch für den Historischen Eisenbahnerweg. Ihm folgen wir bei dieser Rundwanderung flussaufwärts bis zum Gasthof Untere Mühle.

Wanderung ab dem Kloster Alpirsbach

Ab dem Kloster Alpirsbach erfolgt der erste Abschnitt unserer Wanderung auf dem Flößerpfad sowie zugleich auf dem Jakobsweg Grand Est zwischen der ehemaligen Benediktinerabtei und der Kinzigtalbahn. Beim Tennisplatz von Alpirsbach wechseln wir die Seite der Bahntrasse. Wir passieren einen Firmenparkplatz und die Klosterschänke, bevor wir um ein Autohaus herum an die B 294 geleitet werden.

Kurz nach dem Wegweiser »Farbmühle« zweigen bei der Infotafel zum Eisenbahnerweg der Flößerweg und Pilgerpfad links ab. Wir indes überqueren gut 200 Meter weiter die Bundesstraße und folgen dem roten Zugsymbol in Richtung Erlenhof. Nach einem Abschnitt im Wald öffnet sich die Sicht wieder über das obere Kinzigtal. Nach der Infotafel zum Güterverkehr passieren wir den Erlenhof und nutzen die Unterführung der Bahnlinie.

Entlang der Kinzigtalbahn zur Unteren Mühle

Nachdem wir auch die B 294 gekreuzt haben, gelangen wir rechts zur Gaststätte Adler. Wenige Meter weiter queren wir erneut die Bundesstraße, dann – auf Höhe des Bachbauernhofs – die Bahnlinie. Direkt nach der Unterführung biegen wir links ab, sodass wir weiter nahe der Trasse wandern.

Der Eisenbahnerweg befindet sich hier überwiegend im Wald. Nach Infos zum Bahnwärterhaus Ehlenbogen sowie den Gefahren und Entwicklungen im Betrieb und Bau nutzen wir die nächste Unterführung, kreuzen ein letztes Mal die Bundesstraße und finden mit dem Landgasthof Untere Mühle eine schöne Gelegenheit zur Einkehr.

Auf dem Flößerpfad

Anschließend folgen wir dem Weg über die Kinzig und treffen wieder auf den Flößerpfad. Dieser führt uns flussabwärts an einige, 1459 erstmals genannte Höfen wie den Hänslebauernhof, den Jockelsbauernhof und den Bachbauernhof vorbei zurück nach Alpirsbach. Nachdem wir außerdem einen Campingplatz passiert haben, ist es noch rund ein Kilometer bis zurück zur Farbmühle. Ab dort erfolgt der weitere Rückweg auf dem bereits bekannten Hinweg.

Kloster Alpirsbach

Das Kloster Alpirsbach ging im Jahr 1095 aus einer Stiftung der Adligen Alwik von Sulz, Adalbert von Zollern und Ruotmann von Neckarhausen hervor. Von der ersten, im Jahr 1099 fertiggestellten Steinkirche ist noch der Torturm erhalten geblieben. Sehenswert sind außerdem der alte Kreuzgang und die spätgotische Klausur aus dem 15. Jahrhundert.

Planung & Anreise


Dein Ausgangspunkt für diese Wanderung ist bei der Klosterkirche in Alpirsbach.

Anfahrt mit Pkw: Die Anfahrt erfolgt über die B 294/462 Schiltach – Freudenstadt bis Alpirsbach. Bei der Klosterkirche gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten.

GPS-Koordinaten 48.3466, 8.4037

⇒ Anreise mit Google Maps planen


Ja, ab Freudenstadt fahren Züge bis Alpirsbach. Der Zugang erfolgt dann über den Bahnhofssteg und der Krähenbadstraße.


Die Beschilderung der Wege könnte auf der ersten Hälfte besser sein. Ansonsten technisch eher leichte Runde auf breiten Wegen sowie auch abschnittsweise entlang der B#294.


Einkehrmöglichkeiten findest Du in der Gastwirtschaft Untere Mühle, 🌐 unteremuehle-schwarzwald.de.


Diese Wanderung ist das ganze Jahr über gut möglich.


Weitere Details erhältst Du direkt bei der
Stadtinfo Alpirsbach
Krähenbadstr. 2
72275 Alpirsbach

📞 +49 7444/951 62 81

🌐 alpirsbach.de/tourismus

Anforderungen & GPS-Daten

⏱️ Gehzeit: 2.30 h
📏 Distanz: 8,2 km
🏔️ Höhenmeter: 200
⚖️ Schwierigkeit: leicht
🧭 Typ: Rundwanderung

Wanderkarte mit Höhenprofil


Höhenprofil

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